Unternehmensportrait

Die PiratenKids haben als anerkannter Berliner Träger zum Zweck der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern insgesamt zwei Kindertagesstätten in Berlin. Davon befindet sich die erste Einrichtung im Parkviertel/Rehberge, in der Otawistraße 27 in 13351 Berlin-Wedding. Im Herbst 2016 wurde in der Blankenburger Chaussee 89 in 13125 Berlin-Karow eine weitere Kindertagesstätte der PiratenKids eröffnet. In unseren beiden Einrichtungen, die von maximal 66 Kindern in der Otawistraße bzw. maximal 130 Kindern in der Blankenburger Chaussee besucht werden, erfolgt die Betreuung in liebevoller und familiärer Atmosphäre. Wir betreuen Kinder im Alter von 1 - 6 Jahren bzw. bis zum Schuleintritt. Dabei werden die Kinder in Gruppen der unter 3-jährigen sowie der über 3-jährigen betreut.

Die fachliche Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das Berliner Bildungsprogramm zusammen mit der Arbeit nach dem Situationsansatz. In unserem pädagogischen Konzept werden unsere Arbeit und Ziele erläutert. Das Angebot unserer Einrichtungen orientiert sich an den Bedürfnissen und Themen der betreuten Kinder. Wir verfügen in den Einrichtungen über Gruppen- und Aktionsräume mit unterschiedlichen Funktionen, wie z.B. als Bewegungsraum, Kinderküche oder Kreativraum, in denen die Kinder sich spielerisch entfalten können. Im Außenbereich stehen den Kindern liebevoll gestaltete Spielplätze mit Klettergerüsten, (Frei-) Spielflächen und großen Sandkästen zur Verfügung.

Themen und Projekte, die uns durch den Kitaalltag begleiten, orientieren sich an den Interessen der Kinder. Spielen, lernen, bewegen, forschen, soziale Kontakte haben, mit allen Sinnen leben, stehen im Mittelpunkt der kindlichen Entwicklung und sind wichtige Aktivitäten der Kinder während des Tages.

Trägerkonzept

In unseren Kindertagesstätten arbeiten wir nach dem Berliner Bildungsprogramm und dem Situationsansatz. Hierbei ist es uns wichtig, dass die pädagogischen Fachkräfte die Lernmotivationen der Kinder aufgreifen und Projektideen mit den Kindern entwickeln. Die Kinder haben bei der Planung und Gestaltung stets ein Mitspracherecht. Durch Eigenaktivitäten sollen sich die Kinder selbständig entwickeln können. Sie sollen lernen, eine eigene Meinung zu bilden und zu vertreten, aber auch auf andere Rücksicht zu nehmen. Unsere Arbeit orientiert sich an den Anforderungen und Chancen der Gesellschaft, die durch verschiedene Kulturen und damit Sichtweisen geprägt ist. Kinder aus anderen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzungen oder Förderbedarf werden integriert. Eltern und pädagogische Fachkräfte sind Partner in der Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder. Die PiratenKids pflegen eine enge Beziehung zum sozialräumlichen Umfeld. Unsere Einrichtungen sind lernende Organisationen. Veränderungen werden als Chance gesehen. Ein weiteres Ziel ist es, Kinder unterschiedlicher Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Entsprechend unseres Leitmotivs entwickeln wir gemeinsam mit den Kindern und allen an der Erziehung Beteiligten eine gesundheits- und vorurteilsbewusste Lebensweise. Die Kinder erlangen Sach-, Methoden-, Selbst und Sozialkompetenz, durch die sie zur aktiven und im zunehmenden Maße selbständigen Gestaltung ihres Lebens heute und in der Zukunft befähigt werden. Ein kontinuierlicher Besuch der Kindertagesstätte bietet den Kindern optimale Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dies gilt gerade auch für Kinder aus zugewanderten Familien. Kinder, die gar nicht oder nur kurz einen Kindergarten besuchen, verpassen Bildungschancen.

Trägerkonzeption

Pädagogische Arbeit

Leitbild

Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung und Förderung des Kindes in seiner Selbständigkeit, seinem Sozialverhalten, seiner Sach- und Sprachkompetenz, seiner Phantasie und Kreativität eine eigenständige Persönlichkeit zu entfalten.
Die vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Erzieher/innen spielt dabei eine bedeutsame Rolle. Erwachsene sind Vorbilder, Begleiter und Partner, schaffen herausfordernde Anregungen und vielfältige Lernanreize.
Wir legen besonderen Wert auf die emotionale Entwicklung der Kinder und soziales Lernen. In ihrem täglichen Miteinander befassen sich Kinder mit sozialem Lernen und werden durch den Umgang miteinander stark geprägt. So lernen sie zu erkennen, ob ein Anderer Hilfe braucht, sie zeigen Empathie und erfahren, dass sich manche Aufgaben gemeinsam besser bewältigen lassen.
Im Rahmen der interkulturellen Gesellschaft, der verschiedenen Herkunftssprachen der Kinder unserer Kitas und der besonderen Bedeutung von Kommunikation ist es uns ein besonderes Anliegen, Sprache und Sprechen im Kitaalltag in den Vordergrund zu stellen.
Eng verknüpft mit Sprache und wichtig für den Spracherwerb ist Bewegung. Aus diesem Grund sind uns viele alltägliche Anreize zu Bewegung, auch in der Raumgestaltung besonders wichtig.

Grundlagen unserer Arbeit

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sind neben dem Trägerkonzept und der Kitakonzeption auch das Berliner Bildungsprogramm (BBP), das Kindertagesstätten Förderungsgesetz (KitaFöG), die Rechtsverordnung (VOKitaFöG), sowie die Qualitätsvereinbarung (QVTag). Die Betreuung der Gruppen erfolgt durch staatlich anerkannte Erzieher/innen und staatlich anerkannte Kindheitspädagogen/innen nach dem vorgeschriebenen Personalschlüssel der Rahmenvereinbarung (RVTaG) des Berliner Senats.

Das Berliner Bildungsprogramm umfasst beispielsweise Themen wie das Bildungsverständnis, Ziele des pädagogischen Handelns, die Gestaltung von Bildungsprozessen sowie eine Reihe weiterer Punkte. Im Mittelpunkt steht hierbei die individuelle Entwicklung und Förderung des Kindes in seiner Selbständigkeit, seinem Sozialverhalten, seiner Sach- und Sprachkompetenz, seiner Phantasie und Kreativität eine eigenständige Persönlichkeit zu entfalten.

Qualitätssicherung

Um die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu sichern, finden regelmäßige Fortbildungen, Qualifizierung zu Facherziehern*innen, Teamtage, sowie interne und externe Evaluationen statt.

Situationsansatz

In unseren Einrichtungen arbeiten wir nach dem Situationsansatz in teiloffenen Gruppen.

Berliner Bildungsprogramm

Kinderschutz

Kinder haben das Recht, ohne Gewalt aufzuwachsen und erzogen zu werden.
Hierzu bildet das SGB VIII die rechtliche Grundlage unserer täglichen Arbeit. Im Speziellen schreibt der § 8a SGB VIII den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung fest. Die grundlegende Aufgabe unserer Arbeit in den Kindertagesstätten der PiratenKids gGmbH besteht darin, eine Umgebung und Atmosphäre zu schaffen, die den Kindern ein soziales Lernfeld bietet und ihre ganzheitliche Entwicklung fördert. Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Kindern ermöglichen, sich aktiv von Geburt an mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen, sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und dabei Wissen anzueignen.
Der Hauptteil der pädagogischen Arbeit liegt im Wesentlichen bei den pädagogischen Fachkräften in den Gruppen. Indem sie zu den Kindern eine persönlich - professionelle Beziehung entwickeln, schaffen sie die Voraussetzung dafür, dass die Kinder Vertrauen entwickeln und sich geborgen fühlen. Auf dieser Grundlage ist es möglich, die Kinder individuell gezielt zu stärken und zu fördern.
Wir bieten den Kindern Hilfe an, individuelle Bedürfnisse zu befriedigen und Entwicklungsschritte zu bewältigen, die eine positive Gesamtentwicklung der Persönlichkeit zum Ziel haben.
Zur Verwirklichung der Erziehungsziele sehen wir den strukturierten Alltag, Erziehungsstil, Erziehungsplanung und Elternarbeit als wesentlich an.
Als Kindertagesstätte übernehmen wir eine Vorbildfunktion für die uns anvertrauten Kinder und gehen verantwortungsvoll mit dieser Rolle um. Als Mitarbeiter/innen der PiratenKids gGmbH verpflichten wir uns, die uns anvertrauten Kinder in ihren Rechten zu stärken und ihre körperliche und seelische Unversehrtheit zu schützen.

Kinderschutzkonzept

Dokumentation über die Entwicklungsfortschritte des Kindes

Die Dokumentation über die Entwicklungsfortschritte eines jeden Kindes findet im Berliner Sprachlerntagebuch statt. Es ist eine verbindliche Grundlage für Kindertagesstätten in Berlin. Hierin werden neben allen Entwicklungsschritten auch persönliche Dinge, wie beispielsweise Bilder aus dem Kitaalltag aufgenommen. Ergänzend hierzu erfolgt unseren Einrichtungen die Erstellung von Portfolios. Hierin finden sich beispielsweise Projekte des Kindes, Fotos, Bastelarbeiten und Lerngeschichten. Weiterhin kommen in unseren Einrichtungen Beachtungsbögen zur Anwendung, welche ebenfalls Aufschluss über den Entwicklungsstand geben. Auf der Grundlage dieser Dokumentationen finden mindestens einmal jährlich Entwicklungsgespräche mit den Eltern statt. Hierdurch erhält jedes Elternteil ein Bild über die Lernfortschritte und den Entwicklungsstand seines Kindes. Selbstverständlich finden bei Bedarf auch zwischenzeitlich Gespräche statt.

Eingewöhnung des Kindes in die Kita

Der Neuanfang in einer Kita fällt Kindern manchmal nicht leicht. Daher erfolgt die Eingewöhnung schrittweise in sanften Übergängen, verteilt über mehrere Wochen nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell.
Ziel ist es, das Kind zunächst an die neue Umgebung zu gewöhnen und Vertrauen zur/zum Bezugserzieherin/Bezugserzieher zu schaffen. Erst wenn dieses Vertrauen gegeben ist, beginnt eine schrittweise Lösung. Das Tempo der Eingewöhnung bestimmt das Kind selbst, so dass ein Zeitraum zwischen 4-6 Wochen möglich ist.

  1. Grundphase
    In dieser Phase bleibt das Elternteil anwesend. In der Regel wird mit einer Stunde für die ersten drei Tage begonnen. Dies gibt dem Kind die Möglichkeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und die/den Bezugserzieherin/Bezugserzieher kennenzulernen. Das Kind wird eingeladen an Aktivitäten teilzunehmen. Das Elternteil ist zurückhaltend und lässt das Kind agieren.
  2. Trennungsversuch
    Ab dem vierten Tag ist ein erster Trennungsversuch geplant. Nach einiger Zeit verabschiedet sich das Elternteil und verlässt kurz den Gruppenraum, bleibt jedoch in der Nähe. Es wird das Verhalten des Kindes beobachtet, bleibt es weiter im Kontakt mit anderen Kindern, spielt es, beginnt es zu weinen oder lässt es sich beruhigen. Diese Reaktion entscheidet über den weiteren Verlauf und die Dauer der Eingewöhnung. Weint das Kind und lässt sich nicht beruhigen, wird die Trennung nach wenigen Minuten abgebrochen. In diesem Fall wird ein erneuter Trennungsversuch verschoben und die Eingewöhnungsphase verlängert. Spielt das Kind weiter, kann von einer kürzeren Eingewöhnungszeit ausgegangen werden.
  3. Stabilisierungsphase
    Die Stabilisierungsphase beginnt in der Regel ab dem vierten Tag. Das Elternteil überlässt der/dem Bezugserzieherin/Bezugserzieher Aufgaben wie beispielsweise das Wickeln, Füttern und Spielen. Das Elternteil wird zum stillen Beobachter und verlässt den Gruppenraum und die Einrichtung. Die Aufenthaltsdauer des Kindes in der Kita wird schrittweise verlängert.
  4. Schlussphase
    In dieser Phase hat das Kind so viel Vertrauen zum/zur Bezugserzieherin/Bezugserzieher gefasst, dass es sich trösten oder schlafen legen lässt. Das Kind spielt mit den anderen Kindern der Gruppe und kann mehrere Stunden ohne das Elternteil auskommen. Das Elternteil muss telefonisch erreichbar bleiben.

Eingewöhnung

Ernährung

In unseren Kitas orientieren sich die Speisepläne an den Empfehlungen von FitKid, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wir legen Wert auf ein abwechslungsreiches, ausgewogenes Angebot und eine große Vielfalt. Hierzu verfügen unsere Kitas über eigene Küchen. Über den Tag verteilt wird Frühstück, Mittagessen und Vesper angeboten. Weiterhin stehen als kleiner Snack zwischendurch frisches Obst und Gemüse zur Verfügung. Soweit es möglich ist, wird hier auf regionale Nähe geachtet.
Entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wechseln die Mahlzeiten zwischen Fleisch, fleischlosen Gerichten und Fisch. Auf Schweinefleisch wird gänzlich verzichtet. Bei Frühstück und Vesper werden beispielsweise verschiedenste Sorten an Brot, Brötchen und Vollkornprodukten angeboten. Ebenso finden sich gesunde Milchprodukte auf dem Speiseplan. Für Kinder mit Allergien und Unverträglichkeiten werden gesonderte Speisen zubereitet.
Die Mahlzeiten finden im Elementarbereich in den Bistros, im Krippenbereich in den Gruppenräumen statt, während des Sommers auch gern einmal draußen. Die Essenszeiten orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder. So beginnt das Mittagessen im Krippenbereich gegen 11:00 Uhr, im Elementarbereich gegen 11:30 Uhr. Ganztätig erhalten die Kinder ungesüßten Tee und Wasser.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Bei Veranstaltungen und Feiern ist durchaus auch einmal der „süße Snack“ erlaubt oder es wird einmal ein Kuchen zusammen mit den Kindern gebacken.